Öffentlicher Sektor · Computer Vision

Wie Müllerkennung per Drohne die Kosten für Erkennung und Sammlung halbiert hat

Ein Computer-Vision-System, das Müll auf Drohnenbildern entlang von rund tausend Quadratkilometern Küste erkennt – mit einer GIS-Anwendung zur Planung und Nachverfolgung der Sammlung.

25x schnellere Müllerkennung bei halbierten Gesamtkosten
Drohnenbild mit erkannten Müllobjekten neben der GIS-Anwendung mit Fundorten, Sammelrouten und einer Tabelle der Erkennungen
Kunde
Halbstaatliche Immobilienorganisation
Technologie
Computer Vision
Auch anwendbar in
Immobilien, Logistik und Transport, Bauwesen
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Die Herausforderung

Wellen hatten tonnenweise Müll an einen Küstenabschnitt gespült und über ein Gebiet von rund tausend Quadratkilometern verteilt. Da die Objekte über viele einzelne Inseln verstreut waren, war es schwierig und teuer, sie mit bloßem Auge zu finden.

Die Organisation brauchte eine effiziente Strategie, um den Müll zu erkennen und einzusammeln. Als am besten geeigneter Ansatz wurde die Inspektion per Drohne gewählt.

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Unsere Lösung

Wir haben unsere eigene Computer-Vision-Technologie für Objekterkennung, Klassifizierung und Segmentierung auf RGB-Bilder angewendet, die per Drohne aufgenommen wurden. Ein Partnerteam führte die Flüge durch und deckte das gesamte Gebiet in einer Höhe von rund 50 Metern ab.

Außerdem haben wir eine interaktive GIS-basierte Anwendung konzipiert und entwickelt, um die Erkennungen darzustellen und die Sammelaktionen zu steuern.

  • Erkennung, Klassifizierung und Segmentierung von Müll in Drohnenbildern
  • Interaktive GIS-Anwendung, die jedes erkannte Objekt auf der Karte zeigt
  • Optimale Routenplanung für die Sammelteams
  • Nachverfolgung des Sammelfortschritts
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Das Ergebnis

25x schnellere Müllerkennung bei halbierten Gesamtkosten

Die Lösung verkürzte die Zeit für die Müllerkennung um den Faktor 25 und halbierte die Gesamtkosten für Erkennung und Sammlung. Die Sammelzeit sank um den Faktor 4.

Die automatisierte Computer-Vision-Lösung erreichte eine um 7 % höhere Erkennungsgenauigkeit als ein menschlicher Experte, und das System verringerte den CO₂-Fußabdruck des Einsatzes um den Faktor 19.

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